Roland : HiFi Express FP-740 : Berichte

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Druckbreite:
Max. 1869 mm
 

Tintentyp:
Heatwaves SBL2

 
Farben:
Cyan, Magenta, Yellow, Black
 
 
   

 Radsportkleidung von Bio-Racer: von Meistern gelobt

Sie haben sie zweifellos schon einmal gesehen. Vielleicht haben Sie die Kleidung von Bio-Racer sogar selbst schon getragen. Das ist gut möglich, denn weltweit fahren zahllose Amateure, Profis und Weltmeister in der Radkleidung von Bio-Racer. Auch die Ausrüstung von verschiedenen Nationalradsportteams (Straßen-, Bahn- und Querfeldeinradfahrer) wird von der belgischen Firma Bio-Racer hergestellt.  Mehr dazu ...

 

 Vermarcsport arbeitet mit neuem FP-740

(06-2008) Vermarcsport wurde 1977 von Frans Verbeeck gegründet. Vermarc, genannt nach Verbeecks Sohn Marc, hat sich auf das Bedrucken von Fahrrad- und anderer Sportkleidung spezialisiert. Die Firma hat im Laufe der Jahre verschiedene Spitzenteams ausgerüstet. Momentan liefert sie unter anderem die Kleidung für bekannte Radsportteams wie Silence-Lotto und Quick Step-Innergetic.   Mehr dazu ...

   
 Niggemeyer Bildproduktion hat große Pläne

(09-2009) - Die deutsche Firma Niggemeyer Bildproduktion hat vor Kurzem bei der Verleihung der Fespa Digital Print Awards nur knapp den Hauptpreis verfehlt. Die Firma aus Bochum errang den zweiten Platz in der Kategorie „Textildrucke". Die Jury sparte nicht mit Lob über die Arbeit, die BP British Petroleum in Auftrag gegeben hatte. Niggemeyer bedruckte dazu 285 m² Textilien mit Hilfe des Roland SJ-1045EX. Diese Drucke mit Panoramabildern dienten der Verschönerung der Geschäftsräume von BP.

   

Niggemeyer Bildproduktion wurde 1962 von Hans-Jürgen Niggemeyer gegründet. In den ersten Jahren war die Entwicklung von Fotos der wichtigste Geschäftsbereich, aber im Laufe der Jahre verschob sich der Schwerpunkt von analoger zu digitaler Technik. Niggemeyer begann Anfang der 90er Jahre mit einem Digitaldruckservice. Firmenchefs sind Peter Schütte und Roland Niggemeyer, der die aktuelle Lage so skizziert: „Unser Unternehmen stützt sich auf fünf Standbeine: XXL-Drucke, Textildrucke, Drucke auf Plattenmaterial, Hochqualitätsdrucke und Kunstdrucke (Fine Art). Eine der größten Kaufhausketten Europas und viele Fashion Retailer gehören zu unseren top Kunden. Wir liefern sämtliche Drucke für die Inneneinrichtung in hunderten Filialen und organisieren auch noch den Deko-Service, d.h. den Wechsel der Prints."

Niggemeyer Bildproduktion setzt für die Produktion von Textildrucken vier Roland-Maschinen ein (FP-740 und SJ-1045EX). Das Unternehmen verwendet dabei die Sublimationstechnik. Auf diese Weise stellt Niggemeyer verschiedene Stoffposter, Banner, Flaggen, Tischtücher u. v. a. her. Die Roland-Maschinen sind mindestens 15 Stunden täglich in Betrieb, um die große Nachfrage erfüllen zu können.

Roland Niggemeyer ist mit Roland sehr zufrieden: „Die Qualität der Drucke ist sehr hoch. Außerdem sind die Geräte sehr stabil und zuverlässig. Man erhält also Ware für sein Geld. Seit wir unseren ersten Roland angeschafft haben, haben wir für den echten Papier-Transfer (Thermo Sublimation) kein Gerät mehr von einer anderen Marke gekauft."

Bei Niggemeyer Bildproduktion läuft es gut: Im Jahr 2008 gewann die Firma den Preis für den besten Digitaldruckbetrieb in Deutschland, und ein Jahr später errang sie den zweiten Platz bei den Fespa Digital Print Awards. Darüber hinaus ist demnächst ein Ausbau geplant. Roland Niggemeyer: „ Wir wollen unseren Betrieb um noch mehr Textildrucker erweitern, da der Textilmarkt weiterhin wächst. Die Kunden wünschen eine einwandfreie Qualität auf flexiblem Material, und wir können ihnen dafür die passende Lösung bieten."

 
   

 

 

Bio-Racer wurde 1984 von Raymond Vanstraelen gegründet, der jahrelang selbst Radrennfahrer und Betreuer von Spitzenradteams war. Er wollte seine Erfahrung und seine technischen Fachkenntnisse anwenden, um sein Ziel zu verwirklichen: Maßgeschneidertes Fahrradmaterial und -kleidung entwickeln. Die Verbesserung des Komforts des Sportlers ist dabei das vorrangige Ziel.

Die erste Herausforderung bestand darin, die Haltung der Radrennfahrer auf dem Rad zu verbessern. Vanstraelen tüftelte dafür ein Messsystem aus, das die Körpergröße, die Schulterbreite und die Länge der Füße, der Beine und der Arme berücksichtigt. Dieses Bike Fitting System erwies sich als ein regelrechter Hit und wurde ein fester Begriff in der Radsportwelt.

Den Komfort des Fahrrads zu verbessern ist für Bio-Racer nur ein Aspekt. Der Betrieb sucht nämlich weiterhin konstant nach Lösungen für andere Komfortprobleme, mit denen Radrennfahrer zu kämpfen haben. Aus dieser Perspektive begann Bio-Racer mit der Produktion von Radsportkleidung, die vollständig auf die Wünsche und Bedürfnisse von Radrennfahrern abgestimmt ist. Innovationen auf diesem Gebiet sind unter anderem die Anwendung von Lycra, die Erfindung des ersten nahtlosen Sämischleders und die Entwicklung neuer Stoffe.

Die Innovationen von Bio-Racer werden in der Radsportszene auf Händen getragen. Der Firma ist es deshalb gelungen, die Marktführerposition für Radfahrerkleidung in den Benelux-Ländern zu erobern. Aber auch weit darüber hinaus hat das Unternehmen großen Erfolg. Auf Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen fahren verschiedene Nationalteams in der Ausrüstung von Bio-Racer. Das amerikanische Team ist ihre letzte Akquisition.

Traditionell wird die Kleidung mit dem Siebdruckverfahren bedruckt. Seit einigen Jahren verwendet Bio-Racer jedoch auch digitale Drucker. Koen Vekemans, der selbst jahrelang Radrennprofi war und jetzt Vertreter bei Bio-Racer ist, erläutert: „Wir waren auf der Suche nach einem System, mit dem wir kleinere Auflagen drucken können. Beim Siebdruck muss man eine Mindestbestellung von 50 Stück haben, um kosteneffizient arbeiten zu können, bei der digitalen Methode spielt das keine Rolle. Wir haben jetzt zwei Sublimationsdrucker von Roland und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Etwa 40 % unserer Aufträge werden übrigens digital bedruckt. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Anteil in Zukunft noch zunehmen wird. Große Vorteile sind die Möglichkeit, kleinere Mengen zu produzieren, die Farbauswahl in einer Produktion, die Beschränkung von Raum und Kosten und die quasi unbegrenzten Entwurfsmöglichkeiten. Dass der digitale Weg der langsame Weg sei, können wir widerlegen. Wir haben einmal einen Versuch durchgeführt: die Zeit, die man benötigt, um 200 Stück digital in sechs Farben zu bedrucken, ist kürzer als die Zeit, um alles in einem halb automatischen Siebdruckverfahren zu erledigen."

Bio-Racer ist das einzige Unternehmen in ganz Westeuropa, dass die vollständige Produktion von Radsportkleidung unter einem Dach hat. Die Gebäude im belgischen Tessenderlo beherbergen alles von Entwurf, Drucken und Sublimation bis zu Konfektion, Verpacken und Versand der Kleidung. Um die zunehmende Nachfrage befriedigen zu können, hat die Firma auch Produktionsabteilungen in Tschechien, Slowakien und Tunesien eröffnet.

Außer Radsportkleidung entwickelt Bio-Racer inzwischen auch Kleidung für Eisschnellläufer, Läufer und Triathleten. Zubehör, atmende Pflaster (ReSkin genannt) und Freizeitkleidung gehören ebenfalls zum Produktangebot.

 
 
 

In der Beginnperiode bedruckten sie Acryl- und Wolltrikots mit samtartigen Flockbuchstaben. Weil dies aber eine staubige und ungesunde Arbeit war, ging Frans auf die Suche nach anderen Technologien. In Italien entdeckte er die Sublimationstechnik. Zusammen mit Roland DG untersuchte er die Möglichkeit, die Sublimation in seinem Betrieb einzusetzen. Damit war Vermarc einer der Trendsetter in Belgien auf dem Gebiet des modernen Textildrucks.

   

Vermarc begann um die Jahrtausendwende mit einem FJ-500, einem Gerät, das von Roland Japan entwickelt worden war, um mit acht Farben Fotoqualität auf herkömmlichem Material wie Fotopapier und Kanevas-Kunstpapier zu drucken. Diese Drucker waren mit den Sublimations-Tinten kompatibel, wodurch sie oft auf dem Textilmarkt eingesetzt wurden. Vermarc benutzte seinen Drucker vor allem, um Prototypen oder äußerst spezielle Stücke, wie Weltmeistertrikots, zu produzieren. In dem Maße, wie der Preis des Papiers und der für die Sublimation verwendeten Tinte allmählich in die Nähe der Preise der konventionellen Techniken wie Siebdruck auf Papierbögen rückte, erhöhte Vermarc die Investitionen in die Sublimation. Die Firma wählte einen SJ-740, weil die Kapazität dieses Druckers deutlich höher lag. Von da an konnte die Firma leicht kleinere Produktionen bewältigen. Danach kaufte Vermarc, als eine der ersten Firmen, einen FP-740 Sublimationsdrucker.

Nick Meeus, ein Arbeitnehmer von Vermarc, erläutert: „Ich arbeite jeden Tag mit den Roland-Druckern und ich bin sehr zufrieden damit. Die Farben und die Dichte, die wir mit den Druckern von Roland DG erreichen, sind wunderbar. Auch die Geschwindigkeit ist sehr gut: Mit dem neuen FP-740 produzieren wir 14 Sets pro Stunde, ganz nach Maß des Kunden. Unser Roland-Gerät läuft deshalb kontinuierlich."